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Der Geburtsablauf

       - sanfter mit Dianatal® Geburtsgel

 

Geburtsablauf, Eröffnungsperiode, Austreibungsperiode, Nachgeburtsperiode, Geburtsgel, Dianatal

 

Die Geburt ist ein normaler Prozess im Leben einer Frau. Eine Frau, die während der Schwangerschaft eine gute ärztliche Betreuung hatte und die sich auch während der Geburt fachlicher Hilfe versichert, hat keinen Anlass zu Befürchtungen. Mögliche Komplikationen können heute meist rasch und fachgerecht beherrscht werden.

Viele Frauen schildern Ihr Geburtserleben als das Ereignis in Ihrem Leben. Vertrauen Sie auf sich, erleben und geniessen Sie Ihre Schwangerschaft und die Geburt. Es ist etwas vom schönsten auf Erden.

Den Geburtsvorgang teilt man in drei Abschnitte ein:

  1. Die Eröffnung des Gebärmuttermundes: Eröffnungsperiode
  2. Die eigentliche Geburt des Kindes: Austreibungsperiode
  3. Die Ablösung und Ausstossung der Plazenta: Plazentarperiode

 

 

Eröffnungsperiode

“Die Eröffnungsphase der Geburt ist gekennzeichnet durch eine fortschreitende Auflockerung und Dilatation der Zervix uteri bis hin zur vollständigen Eröffnung des Muttermundes. Die Dilatation des Muttermundes ist die Folge der zunehmenden Wehentätigkeit der Uterusmuskulatur und des Tiefertretens des kindlichen Kopfes. Für die Eröffnungsperiode ist das Auftreten regelmässiger, schmerzhafter Wehen kennzeichnend. Sie kann nach Stärke der Wehen und Dauer der Muttermundsdilatation in eine sogenannte Latenzphase und in eine Aktivphase unterteilt werden. Der Vorgang der Eröffnung des Muttermundes unterscheidet sich bei Erst- und Mehrgebärenden. Die Dauer entspricht bei Erstgebärenden durchschnittlich 12 h, bei Mehrgebärenden dagegen nur 6-7 h. Der Zeitpunkt des spontanen Blasensprunges unter der Geburt hängt sowohl von der Weite des Muttermundes und der Intensität der Wehen, als auch von der sogenannten Bruchspannung und der Verschieblichkeit der Eihäute gegeneinander ab. Bei zwei Drittel der Gebärenden tritt der spontane Blasensprung erst am Ende der Eröffnungsperiode bei vollständig eröffnetem Muttermund auf und wird dann als rechtzeitiger Blasensprung bezeichnet.“

Aus: Physiologischer Geburtsverlauf. K.-T.M. Schneider. In Gynäkologie und Geburtshilfe. Diedrich, Holzgreve, Jonat, Schneider, Weiss. Springer Verlag 2000. S. 186 ff

 


Austreibungsperiode

“Die Austreibungsperiode beginnt mit der vollständigen Eröffnung des Muttermundes und endet mit der Geburt des Kindes. Sie sollte bei Erstgebärenden nicht wesentlich länger als 1 Stunde, bei Mehrgebärenden maximal 30 Minuten dauern. Wird dieser Zeitrahmen überschritten, müssen vom Geburtshelfer Abweichungen vom physiologischen Geburtsverlauf (wie z.B. kindliche hintere Hinterhauptslage) ausgeschlossen werden. Erreicht der kindliche Kopf als vorangehender Teil den Beckenboden, so löst er durch seinen Druck auf das untere Uterinsegment bei der Gebärenden reflektorisch den Drang zum aktiven Mitpressen während der Wehen aus. In der Austreibungsperiode, insbesondere in der Pressphase, besteht für das Kind eine erhöhte Gefährdung, weil die Presswehen mit einer vergleichsweise ausgeprägten Minderperfusion von Uterus und Plazenta einhergehen und das Kind damit in eine akute Asphyxie1 geraten kann. Zusätzlich ist der kindliche Kopf einem verstärkten Druck von aussen ausgesetzt. Dies kann zu einer verminderten Durchblutung des kindlichen Gehirns führen. Aus diesen Gründen ist eine kontinuierliche Ueberwachung des Feten in der Austreibungsperiode zwingend erforderlich.“

Aus: Physiologischer Geburtsverlauf. K.-T.M. Schneider. In Gynäkologie und Geburtshilfe. Diedrich, Holzgreve, Jonat, Schneider, Weiss. Springer Verlag 2000. S. 188 ff

 

Nachgeburtsperiode

“Die Nachgeburtsperiode erstreckt sich von der Geburt des Kindes bis zur Ausstossung der Plazenta und dauert physiologischerweise maximal 20 bis 30 min. Der physiologische Blutverlust in der Nachgeburtsperiode beträgt durchschnittlich 300-500 ml.“

Aus: Physiologischer Geburtsverlauf. K.-T.M. Schneider. In Gynäkologie und Geburtshilfe. Diedrich, Holzgreve, Jonat, Schneider, Weiss. Springer Verlag 2000. S. 189

 

1Asphyxie: Sauerstoff Mangel

 

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2009, ICC Berlin, Vorsitz Prof. St. Schmidt mehr

Workshop Geburtsgel, Vorsitz Prof. E. Saling, Berlin

13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pränatal-und Geburtsmedizin, Bonn, 2008

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